„Evangelisches Schaufenster“ mit neu gewähltem Vorstand

„Wir sind so etwas wie das evangelische Schaufenster in Bamberg. Wir wirken mit unseren Angeboten in die Gesellschaft und platzieren Themen im öffentlichen Raum“, so beschreibt Martin Becher (rechts im Bild) das ebw, das Evangelische Bildungswerk Bamberg. Er sitzt als 1. Rechnungsprüfer im Vorstand, der jetzt wieder für zwei Jahre von den Mitgliedern gewählt wurde. Bestätigt als Vorstandsvorsitzende wurde Pfarrerin Anette Simojoki (2.v.r.), ebenso wie ihr Stellvertreter Dr. Martin Messingschlager (ganz links). Zum 2. Rechnungsprüfer berufen wurde Oliver Rose (nicht im Bild); Beisitzer ist Bernd Bauer-Banzhaf (2.v.l.); als Dekanatsbeauftragte verstärkt Astrid Popp (3.v.l.) noch den Vorstand. Wolfgang Wurch (3.v.r.) leitet als Geschäftsführer das ebw Bamberg.
 
„Wir sind als Verein organisiert und sind ein staatlich anerkannter Träger der Erwachsenenbildung, genauso wie beispielsweise die Volkshochschulen“, erklärt Wurch die Struktur des ebw. Mitglieder sind die evangelischen Kirchengemeinden und die Werke und Dienste im Dekanat Bamberg. „Aber auch Privatpersonen können dem Verein beitreten“, ergänzt Anette Simojoki. Aufgrund dieser Struktur bietet das ebw zwei Stränge von Angeboten: „Zum einen begleiten und sammeln wir in unserem Programm Angebote, die die Gemeinden selbst organisieren, zum anderen ist das ebw selbst Veranstalter“, so die Vorsitzende. Die Themen-Palette ist dabei so bunt und vielfältig wie die Themen, die die Gesellschaft bewegen: Von Vorträgen über Studienreisen und Ausstellungen bis hin zu Fortbildungen bietet das ebw eine breites Spektrum an Formaten. „Wir sind kompetent für religiöse Bildung und spirituelle Stärkung, machen Angebote zur Lebensbewältigung, pädagogisch und theologisch fundiert, stellen uns den Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Herausforderungen und treten ein in den Dialog mit Kunst, Technik, Wirtschaft und Politik“, steht auf der Homepage des Bamberger ebw zu lesen, auf der unter http://www.ebw-bamberg.deauch die aktuellen Veranstaltungen zu finden sind. Vorträge und Workshops wie der Sozialpolitische Buß- und Bettag zum Thema: "Die neuen Väter - Freud und Leid?", „‘Smarte Maschinen‘ - Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert“, Väter und Kinder bauen Trommeln oder „Herzschwäche und Bluthockdruck bei Senioren“ sind nur einige wenige Beispiele aus dem Programm der kommenden Monate. „Es wäre toll, wenn wir noch stärker als kompetenter Anbieter in der Erwachsenenbildung in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden würden“, wünscht sich Anette Simojoki. Die Bandbreite der Angebote spräche dafür.