Kirchenvorstandswahl 2018

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Die Wahlbeteiligung lag im Dekanatsbezirk Bamberg bei 23 %, damit war die Wahlbeteiligung um 61% höher als bei den letzten Wahlen 2012. Die höhere Wahlbeteiligung wird auf die Möglichkeit der allgemeinen Briefwahl zurückgeführt, die den Gemeindegliedern eine unkomplizierte Wahl ermöglichte. Auffallend war die starke Beteiligung der jungen Wähler und Wählerinnen, die 35 % der Wählerschaft ausmachten. Durch die Briefwahl, die 75% der Wähler und Wählerinnen nutzten nahmen auch viele Menschen ihr Recht auf Mitbestimmung wahr, die ansonsten keinen so engen Kontakt zu ihrer Kirchengemeinde pflegen. Das führte vermutlich auch zu den an mancher Orten sehr überraschenden Wahlergebnissen. Viele neue Gesichter werden zukünftig die Geschicke der Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Bamberg leiten. Am kommenden Sonntag werden die Namen der gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in den Gottesdiensten der jeweiligen Gemeinde abgekündigt, bzw. sind auf den Webseiten der Kirchengemeinde zu lesen. Es wurden im Dekanatsbezirk 72 Frauen und 64 Männer in die Kirchenvorstände gewählt. Dabei waren auch die beiden jüngsten Kandidaten, einer davon Benjamin Seiser, der vor der Wahl vom FT interviewt wurde. Die beiden anderen Interviewpartner wurden leider nicht gewählt. Die höchste Wahlbeteiligung aus dem Stadtbereich konnte die Kirchengemeinde St. Stephan erzielen mit 22,5%. Aus den Landgemeinden waren Limbach mit 74,3 % und Ebersbrunn mit 82,6% an der Spitze der Wahlbeteiligungen. Die beiden großen Stadtgemeinden konnten ihr Ergebnis bei der Wahlbeteiligung verdoppeln.

Die gestiegene Wahlbeteiligung und die hohe Beteiligung der Jugend an den Kirchenvorstandswahlen lassen doch ganz ermutigende Schlüsse für die Zukunft ziehen.